"Krokoguggler" rüsten zum Endspurt

Zweiter Auftritt in dieser Kampagne in Rheinhausen,
aber diesmal beim "Rheinhäuser Faschings-Komitee"
in der Tulla-Halle. Eigentlich sollten wir schon um ca. 22.00 Uhr
auftreten, doch der Programmablauf verzögerte sich
um über eine Stunde, was für viele von uns einer Tortur gleich
kam. Denn einige von uns "Krokogugglern" warteten schon
fieberhaft auf ihren Einsatz und konnten kaum ihre Instrumente
im Zaum halten. Die gute Stimmung des Publikums in der Halle
drang bis ins Foyer und schwappte zu uns "Krokogugglern" über.
Aus jeder Ecke wurde ein anders Lied angestimmt und so verging
die Wartezeit recht flott. Endlich war es dann soweit, die
Saaltüren öffneten sich und der Pfiff von Andreas setzte den
Gaudiwurm in Bewegung. Wieder einmal hatten wir das Glück,
vor einem fastnachtlich begeisterten Publikum wie das Rheinhäuser,
zu spielen. Bei so guter Stimmung fällt es uns schon schwer,
nach so kurzer Zeit wie an diesem Abend, von der Bühne zu müssen.
Wir freuen uns deshalb schon heute, am 05.03.2000 beim
Rheinhäuser Faschingsumzug dabei zu sein.
Am Samstag den 26.02.2000 bereiteten wir uns wie schon
öfters erwähnt, beim Laszlo in der Spvgg, auf unseren ersten
Auftritt in Oberhausen in der TV-Halle vor. Nach einer kurzen
musikalischen Aufwärmrunde, zogen wir in die TV-Halle ein,
wo uns das "Owerhaiser" Publikum bereits stehend erwartete.
Für eine Eröffnung waren die "Owerhaiser" schon in echt guter
Stimmung und gingen bei jedem unserer Lieder begeistert
mit und ich denke, dass der Versuch einiger von uns, als "Heino-Double"
mit blonder Perücke und dunkler Sonnenbrille zu spielen,
beim Publikum sehr gut ankam. Die Stuhlkissen wurden geschont,
aber dafür klatschte sich so mancher "Owerhaiser" und Zugereiste,
die Hände wund. Mit unserem "Johnny" als Ausmarsch,
ließen wir ein begeistertes Publikum zurück, das sicherlich
noch eine tolle Prunksitzung erlebte, aber ich sag's mal so
- "We are coming back to Oberhausen" - am 04.03.2000
um 19.45 Uhr. Kaum hatten wir uns richtig erholt, wartete
auch schon unser Tourbus vor der TV-Halle.
Diesmal zog es uns das erste Mal ins Land der "Spätzle-Schwobe"
nach Ellhofen bei Heilbronn und um unsere Fahrzeit zu verkürzen,
klappten wir diesmal unsere mobile Tanzfläche aus.
Wie Helmut dabei noch geradeaus fahren konnte,
ohne auch nur ein "Süßwasserkrokodil" zu verlieren,
ist uns bis heute ein Rätsel. Mancher Bus, den wir überholten,
wunderte sich ob der Fracht, die an ihnen vorbei zog,
denn "Karneval live" auf der Autobahn sieht man ja nicht alle
Tage. Kaum war die erste Tanzrunde beendet - "Ich sag's
euch ehrlich, es gab nämlich nur eine", waren wir schon am Ziel.
Wie schon berichtet, kommt man das erste Mal zu einem
neuen Publikum immer mit gemischten Gefühlen.
Doch ein kurzer Blick in die Halle überzeugte uns davon,
dass
"Schwobe nett nur schaffe un Häusle baue", sondern
auch tüchtig Fastnacht feiern können. Wiederum hatten wir
großen Erfolg, der sich vor allem durch persönliche
Äußerungen des Publikums nach unserem Auftritt, bestätigte.
Durch solche positiven Meinungen angespornt
versucht man bei jedem Auftritt sein Bestes zu geben.
Besonders freute uns, dass auch die Jugend, insbesondere
die Ellhofer "Garde-Mädels", so begeistert waren und
schon während unseres Auftritts, das Publikum mit einer
Polonaise in Fahrt brachten. Viel zu schnell war auch
hier die Zeit verflogen und "Johnny" rief schon wieder
zum Ausmarsch. Nach einer kurzen Auszeit in der Bar,
die sich nach und nach immer mehr füllte, mussten wir diese
gastliche Stätte leider verlassen.
Auf unserer Heimfahrt war soviel "Gaudi-Pur" angesagt,
dass nicht mal mehr unsere mobile Tanzfläche Platz
fand. Teils freuten wir uns über dieses gelungene Wochenende,
andernteils kam Wehmut auf, da mit dem Anpfiff am
kommenden Samstag, diese Kampagne schon bald
beendet sein wird. Viele nutzen diese Woche um noch einmal
Kraft zu tanken für das "Grande-Finale"

Bis bald Euer Webmaster UF  

P.S. Besonders bedanken möchten wir uns, bei einem
begeisterten Zuhörer bei der Närrischen
      Singstunde und zwar dem Schuhhaus Weick in Rheinhausen,
für die an uns überreichte Sachspende.
P.S.S. An Marlies, dies ist unser sechster Bericht, also lesen!