Fast am Ende aber immer noch gut drauf
"Die Krokoguggler"

Montag 28.02.2000, beim Frauenfasching in
Oberhausen, begann für die 1. Owerhaiser
Krokoguggler der Endspurt in dieser närrischen
Kampagne. Frauen überall und soweit man blickte,
als wir ins St. Martinshaus einmarschierten. Stehend
und ohne Rast, feierte die Frauenschar mit uns diese
Fastnachtsveranstaltung und bis zum Ausmarsch hielt es
keine auf ihrem Stuhl. Mit unserem Musikalischen Leiter
"Andreas" und einem kleinen voraus Kommando,
besuchte ich zum schmutzigen Donnerstag die
Fastnachts-Hochburg "Köln", um für kommende Zeiten
einige Kontakte zu knüpfen. Mit einer kleinen Stärkung
bei "Trommel-Petra" und "Bariton-Herrman",
begann unser "Grande-Finale" dann am Samstag,
den 04.03.2000 in Philippsburg mit dem dortigen
Fastnachtsumzug. Viel Mensch und gute Stimmung
begleiteten alle Aktiven an diesem Tag und das
Wetter spielte auch mit. Mit einem grandiosen Finale
in der Stadthalle Philippsburg, beendeten
wir diesen Umzug. Treffpunkt "Laszlo" um 19.00 Uhr
und wieder mal ein toller Auftritt in Oberhausen beim TV.
Einmarsch und Ausmarsch wurden von einem begeisterten
Publikum stehend begleitet. Man könnte ja länger bleiben,
doch das Programm muss weiter gehen und auf uns wartete
der "Kroko-Tourbus", um uns mit "Uto's Schifferklavier und
dem Pfannenflicker" nach Bobstadt zu entführen. Für Helmut
unseren Busfahrer, war es die letzte Fahrt, auf der er uns
wie immer sicher und mit viel Gefühl begleitete. Durch Uto's
Volksweisen, die er auf seinem Schifferklavier zum Besten
gab, war auch diese Fahrt ein Höhepunkt unserer Kampagne.
Wenn Menschen so feiern können, müssen sie als "Krokoguggler"
geboren sein. Unser Ziel Bobstadt, nördlich von Bürstadt,
erreichten wir gut gelaunt und ein Publikum, das uns schon
sehnsüchtigst erwartete, erlebte einen Auftritt,
den wir mit ganzem Herzblut spielten. Mitten in einem Publikum
ohne Bühne zu spielen, ist schon für eine Guggemusik wie wir,
ein fantastisches Erlebnis. Es war nicht der erste und nicht
der letzte Auftritt in Bobstadt. Hurtig-Hurtig in den Bus,
lies unser Vorstand Rolf verlauten, denn unsere letzte
Prunksitzung in dieser Kampagne erwartete uns in Schifferstadt.
Daß ein Publikum, wie das Schifferstädter, zu so später Stunde
noch so viel Elan und Fastnachtsstimmung aufbringen kann,
ist schon famos, denn unser Einmarsch begann erst um 01.30 Uhr.
Spielen nur um des Spielen Willens, gibt es bei uns nicht.
Bei uns merkt das Publikum, daß wir mit Herz und Seele
bei unserer Guggemusik sind und darum hält es die wenigsten
Zuhörer auf ihren Sitzen, wenn wir unsere Schunkelrunde spielen
und zum Abschluss mit unserem "Johnny" gaaannz laaanngsaam die
Halle verlassen. Heimfahrt nach Oberhausen, auch hier
machte uns Uto mit seinem Instrument die Fahrt sehr kurzweilig.
Für diese Kampagne die letzte Busfahrt, es ist schon zum
Trauern, aber die nächste Kampagne kommt bestimmt.
Rheinhausen, am Sonntag den 05.03.2000, ein weiterer
Umzug und Menschenmassen am Straßenrand, marschierten
wir durch die Straßen. Ohne Marschordnung aber
musikalisch unerreicht, begeisterten wir jung und alt.
Nicht nur Ein-zwei Geburtstagsständchen wurden gespielt,
sondern eine Schunkelrunde nach der anderen, um auch dem
Publikum die Möglichkeit zu geben, sich dabei etwas aufzuwärmen.
Nun sitze ich hier bei
"Trompeten-Rita" und "Trompeten-Harald"
in ihrem Partykeller, aber natürlich nicht alleine.
Beim Schreiben schon ein bisschen eingeschränkt,
da ein Schunkellied nach dem anderen läuft.
"Versucht Ihr mal einen Bericht zu schreiben, wenn
die "1.Owerhaiser Krokoguggler" eine Fete
feiern". Man kann sich gar nicht vorstellen, mit welch einer
Inbrunst ein Lied nach dem anderen gesungen wird.
Im Moment gehen die "Hände zum Himmel kommt last uns
fröhlich sein, wir klatschen zusammen und keiner ist allein".
Familiärer kann es nicht zugehen, bei einem Verein, bei
dem sich alle so nahe sind, wie bei uns. Guru-Guru, drei
weiße Tauben und bei diesem Verein fühle ich mich
wohl und zu Hause. "Ja ich weiß was fehlt" läuft gerade,
und ich denke schon mit Wehmut daran,
dass am Aschermittwoch alles vorbei ist. Doch jetzt mache
ich Schluss, denn ich möchte auch noch ein bisschen feiern,
ohne schreiben zu müssen.

Bis bald Euer Webmaster UF