Weiterstadt, Limburgerhof und Kronau wir kommen!

Am Samstag, dem 29.01.2005, war unser Ziel Weiterstadt,
eine Premiere, da wir hier noch nie gespielt hatten. Ebenfalls
im Limburgerhof war’s das erste Gastspiel, doch zuerst mal zu Weiterstadt,
wo wir in eine Halle einmarschierten, in der wir alle mal so richtig
Platz zum Umziehen und auch für den Auftritt hatten. Das Publikum
ging ganz gut mit während unseres Auftrittes, und bis zu unserem
Ausmarsch hieß es dann, wir sehen und hören euch ja bald wieder.
Zwei weitere Auftritte in dieser Kampagne warteten hier noch auf uns.
Im Limburgerhof konnten wir mal richtig zeigen was wir so drauf haben.
Das Publikum, aus Ihrer zu so später Stunde verständlichen Lethargie
gerissen, war nicht mehr wieder zu erkennen. Der ganze Saal stand
und schunkelte zu unserem Repertoire, bis zu unserem Ausmarsch mit Nikke.
Am Sonntag, dem 30.01.2005, Umzug in Kronau, ein paar von uns
trafen sich privat und alsbald begann auch schon der Zug. Es war bitter
kalt und windig hier, aber mit ein paar Gymnastikeinlagen und
heißem Glühwein, trotzten wir auch diesen Unbillen der Natur.
Unser neues Straßenrepertoire kam trotz anfänglicher Timingprobleme,
sehr gut an. Vielleicht ist es ja nächstes Jahr ein bisschen wärmer hier in Kronau.

Weiterstadt Auftritt die Zweite

Freitag, 04.02.2005 Ortszeit 20.00 Uhr im Gugglerhaus
und der Bus…..kommt eine Stunde zu spät!
Wir sitzen hier auf glühenden Kohlen, während sie in Weiterstadt
hoffen, dass wir noch rechtzeitig zum Auftritt, um 22.00 Uhr, ankommen.
So kommt es, wie es in so einem Fall kommen muss, unser Busfahrer
Peter fährt auf der Startbahn Oberhausen, die extra am Bus montierten
Flügel aus, und wir verlassen Oberhausen im schnellen Steigflug Richtung Weiterstadt.
Wir erreichten die Landebahn in Weiterstadt, trotz verspätetem Abflug
so pünktlich, dass wir flugs in unsere Montur, auch schon zum Einmarsch
blasen konnten, mit nicht mal 10 Minuten Verspätung. Ein paar von uns
wurde es ob der Flughöhe (8500 Meter) ein bisschen mulmig,
aber das war nach dem ersten Lied auf der Bühne schon wieder vergessen.
Das Publikum bedankte sich mit viel Beifall für unsere Darbietung
und wir verabschiedeten uns bis morgen Abend bei den Verantwortlichen.


Fastnachtssamstag - Philippsburg, Weiterstadt und Finale in Bobstadt

Philippsburg, am Samstag, dem 05.02.2005, wir treffen uns bei
Familie Mößner in deren Kellerbar, bei Gulaschsuppe und einigen
Getränken. Gute Stimmung ist die Voraussetzung für jeden tollen Faschingstag
und davon blieben uns ja nicht mehr viele. Gut gestärkt ging’s Richtung
Aufstellung und auch hier, wie schon in Kronau, war es recht frisch.
Zu viele Lautsprecherwagen dieses Jahr und weniger Publikum wie
letztes Jahr umrahmten den Umzug. Trotzdem machte es Spaß,
da ich hier auch ein paar bekannte Gesichter erblicken konnte.
Abschluss in der Stadthalle, Sloopy und Griechischer Wein riss
alle Anwesenden mit und dann der Ausmarsch, um sich später
im Gugglerhaus an Bratkartoffeln und Braten, gekocht von
Christian Schmitt unserem Chef de Cousine, zu laben. 20.15 Uhr
Abfahrt nach Weiterstadt, dem dritten Auftritt hier in dieser Kampagne.
Das Publikum, wie schon vom Elferrat versprochen, war heute am besten
von allen Auftritten. Man hätte glauben können sie haben kein
Sitzfleisch mehr, denn das Publikum stand während des gesamten Auftrittes.
Unsere Lieder Sloopy, Griechischer Wein und vor allem unsere
Walzerrunde, lies den ganzen Saal im Rhythmus der Musik mitschwingen.
Dies war unbestritten unser schönster Auftritt in dieser kurzen Kampagne.
Wir verabschiedeten uns bei allen und hoffen auch im nächsten Jahr
wieder hier sein zu dürfen. Zum Finale nach Bobstadt in die TV-Halle
ging’s mit mir als Navigationssystem und wir erreichten sie pünktlich.
Das erste Mal hier zu einem Finale, das war schon lange unser Wunsch.
Ohne Bühne, zwischen all den Närrischen, schon viele Jahre immer
wieder ein Hochgenuss, für uns und alle Gäste. Wir blieben noch
ein bisschen, aber dann hieß es doch Abschied nehmen und
unser Krokobus brachte uns wieder gut nach Oberhausen.

Umzüge in Rheinhausen und Altlußheim

Am Sonntag, dem 06.02.2005, Gugglertreffen bei Familie Müller
in Rheinhausen, Waffelessen und auftanken, ein zwei Lieder im Hof
gespielt und los ging’s zur Aufstellung. Vorbei an den aktiven Fastnachtern
bis das Signal, unseres musikalischen Leiters Andreas Müller erklang,
die Instrumente bereitzuhalten fürs erste Lied. Wir zogen wie immer
durch die mit vielen Menschen gefüllten Strassen Rheinhausens und es
machte allen sichtlich Spaß unserer Art Guggemusik zu lauschen.
Das Wetter war ebenfalls auf unserer Seite, denn es regnete nicht.
In Altlußheim am Rosenmontag, dem 07.02.2005, erwartete
uns strahlender Sonnenschein und eine mit viel Liebe zum Detail
geschmückte Umzugsroute. Es gab ein paar Tankstellen unterwegs
und auch vom Publikum an den Strassen wurde sich mit viel Helau,
für unsere Musik bedankt.
Aufgrund einer spontanen Eingebung, fuhren wir alle nach Oberhausen,
um dort im Cafe Caprice ein paar Lieder zum Besten zu geben.
Die beste Idee aber hatte Gerhard Nissel, der vorschlug rüber
in den Wasgaumarkt zu ziehen um dort drinnen einige unserer
Lieder zu spielen. Die, die gerade beim Einkaufen waren, wollten gar
nicht gehen und wir bedanken uns herzlichst für die
6 Flaschen Sekt, die uns der Leiter des Wasgaumarktes spendete.

Fastnachtsverbrennung im Gugglerhaus

Dienstag, der 08.02.2005, einige wenige harren bis Mitternacht
aus um mal wieder, wie im alten Brauch üblich, die Fastnacht stilecht
zu verbrennen. Das Feuer brannte in unserer großen Stahlwanne,
die wenigen übrig gebliebenen versammelten sich darum und
Rolf Sturm (Trompete), Hermann Mößner (Tenorhorn) und
Uwe Flügge (Zugposaune), bin ich, spielten den Zapfenstreich.
Es war zum Heulen traurig diese Szenerie aber besonders freute
es uns, als Roland Korn mein Geschäftskollege, noch mit ca. 10 Freunden
vom Musikverein Oberhausen, die übrigens unsere Vereinsheimnachbarn
sind, vorbeikam, um mit uns noch einige Lieder zum Besten zu geben.
Wir unterhielten uns kurz und kamen zu dem Schluss, das dass Verbrennen
der Fastnacht, zumindest in Oberhausen, im Sterben liegt. Vielleicht
ändert sich dieses in den kommenden Jahren ja wieder, hoffen wir
das Beste. Das Fischessen am Aschermittwoch war wie immer
schnell zu Ende und damit endet mein Bericht über das Ende
der Krokogugglerfastnacht. Bedanken möchten sich die Vorstandschaft
und ich bei allen Aktiven und Passiven Mitgliedern für Ihren
Einsatz und Spaß an der 1.Owerhaiser Krokoguggler 1993 e.V. – Guggenmusik.
Auf dass Sie noch lange bestehen bleibt und viele Freunde findet.
Bis bald und Tschüss, es grüßt Euch aufs herzlichste
Euer Webmaster UF